Was ist das Bundeszentrum für Gesellschaftliches Lernen?

Die Zentrale Arbeitsstelle für Geschichtsdidaktik und Politische Bildung (ZAG), als Vorläufereinheit des Bundeszentrum für Gesellschaftliches Lernen, war eine wissenschaftliche Forschungseinrichtung, die 2006 gegründet wurde. Es handelt sich dabei um ein bundesweit agierendes Forschungs- und Entwicklungszentrum, das dazu beiträgt, die Qualität von Geschichts- und Politikunterricht sowie der Geschichts- und Politikdidaktik in Österreich nachhaltig zu verbessern. Die ZAG ist seit 2013 im Bundeszentrums für Gesellschaftliches Lernen an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig aufgegangen.

 

Das Bundeszentrum betreibt geschichtsdidaktische, politikdidaktische, geschichts- und bildungswissenschaftliche Grundlagenforschung und lässt diese in die Aus-, Fort- und Weiterbildung der österreichischen LehrerInnen fließen. Aus diesem Grund arbeitet das Bundeszentrum eng mit dem Bundesministerium für Bildung und Frauen, den Pädagogischen Hochschulen sowie mit relevanten Universitätseinrichtungen in ganz Österreich zusammen, um einen optimalen Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung/ Lehre und den Bedürfnissen der Unterrichtspraxis zu erreichen.

 

Das Bundeszentrum für Gesellschaftiches Lernen wird finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und der PH Salzburg Stefan Zweig. Das Bundeszentrum versteht sich mit seinen Aktivitäten im Bereich der FORSCHUNG, ENTWICKLUNG und VERNETZUNG als ein fachspezifischen Kompetenzzentrums für das Unterrichtsfach „Geschichte und Sozialkunde/ Politische Bildung“ und den verwandten Fächern in allen Schulstufen und Schultypen zu schaffen. Zudem wir das Unterrichtsprinzip "Politische Bildung" unterstützt und es werden Maßnahmen zur Etablierung eines fachwissenschaftlichen Diskurses für den gesellschaftswissenschaftlichen Anteil im Sachunterricht der Primarstuf gesetzt.

 

In den vergangenen Jahren haben die ZAG und später eben das Bundeszentrum viele Impulse gesetzt, die in folgenden Bereichen zu verorten sind:

 

Konzeptionelle Weiterentwicklung der fachdidaktischen Grundlagen innerhalb des nationalen und internationalen Diskurses (Subjektorinetierung, Historisches Wissen, Individualisierung und Differenzierung, Leistungsfeststellung etc.)

 

Implementierung von domänenspezifischen und kompetenzorientieren Unterrichtsformaten für die Bereiche "Geschichte, Sozialkunde/ Politische Bildung"  in der Sekzndarstufe I und II für Neue Mittelschulen/ gymansiale Unterstufe, gymnasliae Oberstufe, Handelsakademien, Maturareform etc.

 

Organisation und Durchführung von Arbeitstagungen der Lehrenden des Faches Geschichte/ Geschichtsdidaktik/ Politische Bildung an den Pädagogischen Hochschulen und an Universitäten in Österreich (in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Salzburg).

 

Fachdidaktische Betreuung der wissenschaftlichen FachzeitschriftenHistorische Sozialkunde. Geschichte - Fachdidaktik - Politische Bildung

 

Etablierung kontinuierlicher wissenschaftlicher Beiträge zur Geschichtsdidaktik/ Politischen Bildung sowie geschichtsdidaktische Betreuung der thematischen Schwerpunkte der Zeitschrift „Informationen zur Politischen Bildung in Zusammenarbeit mit dem Forum Politische Bildung

  

Arbeits-/ Forschungskooperation zwischen den Pädagogischen Hochschulen und universitären Einrichtungen, die mit geschichts-/politikdidaktischen Aufgaben/ Wissenschaft betraut sind (z.B. Orinetierungskompetenz, Diagnoseaufgaben für das Arbeiten mit Bildern).

 

Team